Im letzen Jahr ging eine DPA-Meldung durch die Presse, wonach über 100 Kinder jährlich in Deutschland ertrinken! Diese Zahl ist um so erschreckender, als die Unfall experten betonen,dass auch das seichte Wasser eine tödliche Gefahr für Kleinkinder darstellen kann. Danach reagieren Kleinkinder meist mit einer Schockreaktion , wenn sie plötzlich in seichtes Wasser eintauchen. Durch das Schließen der Stimmritze im Rachenraum werde die Atmung unmöglich und das Kind ersticke im Wasser. Ärzte sprechen dann von trockenem Ertrinken. Dies sei eine Erklärung dafür, dass immer wieder Kinder auch in nur 30 cm tiefem Wasser verunglücken. In Badeseen und öffentlichen Bädern passiere Kindern wegen der Aufsicht relativ wenig. Neben ausreichender Aufsicht empfehlen Unfall experten deshalb einen frühzeitigen Schwimmunterricht.
Nicht nur an das Wasser gewöhnen sich die Babys in der Kinderschwimmschule Schlemminger, sondern sie sollen die Fähigkeit zur Selbstrettung erwerben. Das bewährte Kurssystem unterscheidet sich deutlich von häufig angebotenen Aktivitäten zur reinen Wassergewöhnung,wie auch von Progammen, bei denen man die Kleinkinder erst tauchen lässt. In behutsamen Schritten wird mit speziellen Schwimmhilfen gearbeitet, um über die Wassergewöhnung hinaus , die Fähigkeit zur Selbstrettung ohne Schwimmhilfen zu erlangen!
25% Nichtschwimmer Ein viertel aller Deutschen über 14 Jahre kann nicht oder nur schlecht schwimmen. Das ist das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag der DLRG.